Gefühlte Gemeinschaft

Eine Definition

Das Lexikon „Volksbrockhaus“ definiert 1939 die Volksgemeinschaft als „die auf blutmäßiger Verbundenheit, auf gemeinsamem Schicksal und auf gemeinsamem politischen Glauben beruhende Lebensgemeinschaft eines Volkes, der Klassen- und Standesgegensätze wesensfremd sind.“

Schon bei der Besiedlung des Adolf-Hitler-Koogs hat sich gezeigt: Nicht soziale Gleichheit wird versprochen, sondern die hergebrachte ständische Ungleichheit.

Aber Rasse, Schicksal und politische Vorstellungen sollen einheitlich sein. Interessensgegensätze der modernen Industriegesellschaft werden verleugnet.

Es geht um gefühlte Gemeinschaft. Konfliktfrei und harmonisch rückt zusammen, wer rassisch, gesundheitlich und weltanschaulich dem NS-Maßstab entspricht. Das ist die große Mehrheit der Deutschen.

Zitat: Der Volksbrockhaus, 8. Auflage (1939), S. 735

Bestärkte Wir-Gefühle

Viele Erfahrungen stärken dieses Wir-Gefühl. Seien es gemeinschaftliches Eintopfessen und Feiern, „KdF-Urlaub“ und „KdF-Wagen“, Spenden für die „NS-Winterhilfe“, organisierte „Betriebs“- und „Dorfgemeinschaft“ oder eine prägende Mitgliedschaft in der „Hitlerjugend“.

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