„Eindeichung“.
Die Sprache des „Lebensraumkriegs“.

Wehrbauern als Lahnungen

Auch sprachlich erscheint der Weg von „friedlicher Landnahme“ an der Nordseeküste zum gewaltsamen „Lebensraumkrieg im Osten“ als kurz.

Immer wieder bemüht die NS-Propaganda Begriffe wie „Sturmflut“, „Eindeichung“, „Neuland“ und „Kultivierung“ als ‚verdeutlichende‘ Sprachbilder für den „Ostkrieg“.

Nutzen Nationalsozialisten die gefälligen, dem Ringen mit der Nordsee entlehnten Sprachbilder, um das Unaussprechliche auszudrücken, das entgrenzte Völkermorden zu umschreiben?

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