Ideologische Aufladung

Steigerung

Seit 1933 werden die Landgewinnungsarbeiten vorangetrieben und ideologisch aufgeladen. Denn die Nationalsozialisten verbinden propagandistische Ziele mit dieser Kraftanstrengung. In der Zeit der Weimarer Republik wird jährlich ungefähr eine Million Mark in die Landgewinnung investiert. Mit Beginn des „Lohse-Plans“ das zehnfache! Arbeitsbeschaffung und Siedlungspolitik rücken ins Zentrum, Wirtschaftlichkeit zählt jetzt nicht mehr.

…. und Propaganda

Das Thema bietet sich für Propagandazwecke an: Die Literaturverfilmung von Theodor Storms Novelle „Der Schimmelreiter“ ist 1934 ein Beispiel. Die Kieler „Nordmark-Film“ zieht mit ihren Dokumentar- und Lehrfilmen Nutzen aus der ideologisierten Landgewinnung. 1939 spielen die Niederdeutschen Bühnen das Stück „Trutz, blanke Hans!“ von Ivo Braak. Die Provinzialregierung veröffentlicht einschlägige Schriften.

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