Ganz speziell: Auswahl der Siedler

Auswählende

Der NSDAP-Kreisleiter, der Landrat und – vor allem – der Kreisbauernführer wählen die zukünftigen Siedler des Adolf-Hitler-Kooges aus. Bewerben sollen sich Bauernsöhne, die nach dem vom NS-Staat erlassenen „Reichserbhofgesetz“, das Erbteilung untersagt, leer ausgehen werden. Es ist ihre große Chance auf einen eigenen Hof!

Bedingungen

Erfüllen müssen sie allerdings drei Bedingungen: Sie sollen „rein arischer Herkunft“ sein, und zwar in der Generationenfolge zurückgerechnet bis 1800. Sie sollen aus Dithmarscher Familien stammen. – Und sie sollen der NS-Bewegung angehören, mindestens seit 1930, also aus der „Kampfzeit“ vor dem Durchbruch bei der Wahl im September 1930.

Belohnung

Als Belohnung winkt ein finanzierbarer Erbhof: Die zukünftigen Siedler zahlen in diesem Koog nichts für die Kosten der Landgewinnung. Ihre aus ideologischen Gründen überteuert gebauten Hofgebäude werden bezuschusst. Wer auch den Rest nicht tragen kann, erhält Hilfen aus einem Fonds der Siedlergemeinschaft.

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