Kirche im Führer-Koog

Religiöse Anmutungen

Die Neulandhalle erzeugt religiöse Anmutungen. Bereits beim Betreten der Halle fällt der mächtige Kamin an der Ostwand ins Auge. In christlichen Kirchen steht an dieser Stelle gewöhnlich ein Altar. Wo ein Kreuz zu finden wäre, hängen über dem Kamin Schwert und Ähren als Symbole der „Blut-und-Boden“-Ideologie.

Bunte Wappenfenster der Halle erinnern an Kirchenfenster.

Der eigentliche Gegenstand nationalsozialistischer Verehrung findet sich im „Ehrenraum“: eine Hitlerbüste umrahmt von goldenen Lettern. – Ein Seitenaltar wie in einem kirchlichen Nebenschiff!

Nationalsozialistisches Gotteshaus

Oberpräsident Hinrich Lohse gibt die Halle 1937 ausdrücklich auch für religiöse Familienfeiern frei. Im Sinne „deutschchristlicher“ oder nur „gottgläubiger“ Nationalsozialisten ist die Halle dann ein Gotteshaus.

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